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Vorbemerkungen zum Anthropischen Prinzip. Warum gibt es überhaupt etwas? Ist das Nichts vorstellbar? Immerhin ist die Negation eine wichtige Funktion der Vernunft. Als Arbeitsblatt einsetzbar. Die Schüler sollen sich spontan äußern, was ihnen zum Nichts oder Nicht-Sein einfällt. Die These von Paul Tillich könnte danach diskutiert werden. |
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Thematisiert wird die steady state theorie, die im Grunde seit der Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung zu Gunsten der Urknalltheorie widerlegt wurde. In ihr würde das AP in Anbetracht unendlicher Größen und Möglichkeiten verblassen. |
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Wir leben in einem sterbenden Universum zwischen Urknall und unaufhörlicher Ausdehnung des Universums. Dieses Zukunftsszenario ist gegenüber einer Implosion nach den aktuellsten kosmischen Beobachtungen wahrscheinlicher. Die Ausdehnung und damit das Kälterwerden des Universums gehört übrigens auch zum AP, weil die von der Sonne empfangene Energie in den kalten Kosmos abfließen kann. |
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Die Urknalltheorie samt der Entstehung der Materie schematisch dargestellt. |
| Folie in Print Artist 8 |
Folie mit gleichem Text, aber grafisch aufwendiger gestaltet, leider 124KB schwer |
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Das AP wird in seiner Wirkung des Sich-Wunderns eingeführt. Die Säulen der Evolutionstheorie werden kurz erläutert; dazu wird jeweils eine Problemanzeige geliefert, die auf die Schwachstellen der Theorie verweist. |
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Hat zwar direkt nichts mit dem AP zu tun, gehört aber indirekt dazu. Am Beispiel des Enzyms Cytochrom c, das sich in jeder Zelle findet, wird an Hand der Wahrscheinlichkeitsrechnung die Unwahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung dieses Kettenmoleküls verdeutlicht. Cytochrom c muss schon sehr früh entstanden sein, da es in einem funktionierenden Cyanobakterium bereits vorhanden gewesen sein muss. Der frühe fossile Nachweis dieses Bakteriums in der Erdgeschichte (Stromatolithen) lässt den Entstehungszeitraum weiter schrumpfen als man früher annehmen konnte. Abgebildet ist übrigens das Hämoglobin, das noch komplizierter aufgebaut ist. |
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Die Struktur unseres Universums ist einerseits einfach, so dass sie mit Hilfe relativ einfacher physikalisch-mathematischer Gleichungen beschreibbar ist, andererseits eröffnet sie die Möglichkeit zu logischer Tiefe (Davies), wozu das nicht mit Mathematik und Physik allein zu erfassende Leben das beste Beispiel liefert. Beides muss aufeinander abgestimmt sein. Ohne die Möglichkeit der Herausbildung komplexer Muster würde das Universum nicht beobachtet werden können. Das Kohlenstoffatom scheint eine Sonderstellung unter den Elementen einzunehmen. Es ist vierwertig, vermag Verbindungen mit sich selbst einzugehen und vor allem: es ist stabil. Darum dient es auf der Folie als Beispiel für Komplexität. |