Predigten
Theologisches
Die Dialektische Theologie entstand als Reaktion auf den Kulturprotestantismus (Thron und Altar) nach dem ersten Weltkrieg
Barth, Bultmann, Brunner, Gogarten
Themapredigt über die Jahrhundertwende
Unterthemen: Zeit, Kontingenz, Ewigkeit, Zugunglück von Eschede Bibeltext: Alles hat seine Zeit (Prediger)
Text zur Gottesvorstellung und Ethik Albert Schweitzers
<Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will>. Der geheimnisvolle Wille zum Leben ist in allem. Dies kann nicht erkannt, sondern nur erlebt werden. Wenn wir zB. ein Tier sezieren, werden wir das Geheimnis des Lebens nicht entdecken, es kann nur in Analogie erfahren werden. Eine Spinne will ebenfalls leben, so wie ich. In der Natur erfährt Schweitzer nur die Selbstentzweiung des Willens zum Leben. Im Menschen wird dieser Wille universal, er gelangt zur Einheit mit sich selbst. Deutlich erkennbar sind mystische Komponenten im Gottesverständnis Schweitzers.
Predigt über das bekannte Gleichnis vom Verlorenen Sohn aus Lukas 15,
Diese Predigt enthält provokative Elemente so wie das Gleichnis selbst provoziert. Sie ist aus dem Blickwinkel des <anständigen> Sohnes geschrieben. Wer etwas über Hooligans und Skinheads erfahren will, sollte sie sich anschauen.
Predigt über das Geichnis von den Arbeitern im Weinberg, Mt. 20,1-16 thematisiert wird das Verhältnis von Leistung und Lohn bzw. Versagen und Strafe, verarbeitet wird die Hinrichtung einer Frau in den USA
Wollen Sie mehr wissen zu einem der berühmtesten Theologen des 20. Jhrds., der besonders von den Evangelikalen wegen seines <Entmythologisierungsprogramms> der Bibel angefeindet wurde wie kaum ein anderer, zu Rudolf Bultmann?
Text von Dietrich Bonhoeffer:
Wir leben in der Welt <etsi deus non daretur> (als ob es Gott nicht gäbe), nicht religiöse Interpretation biblischer Begriffe
Zum Theodizee-Problem:
Hans Jonas,
Der Gottesbegriff nach Auschwitz
(der darin enthaltene Mythos ist als Textgrafik dargestellt)
Textgrafik zur Symbollehre Paul Tillichs
Augustinus
Hans Küng zu der Behauptung Feuerbachs, dass Gott eine Projektion des Menschen sei und ihm demnach keine außermenschliche Realität entspreche
Textauszüge aus Tillichs <Systematischer Theologie, Band I> zur Symbollehre
Carl Friedrich von Weizsäcker
Zur Aufgabe der Theologie als Wissenschaft
Auszüge aus Tillichs Systematischer Theologie
Erst wenn Glaube und Rationalisierung fest etabliert sind, läßt sich das Solitärsein erkennen, als im wesentlichen die Wichtigkeit der Religion begründend. Die großen Religionsentwürfe, wie sie die Vorstellungswelt der zivilisierten Menschheit durchziehen, sind Szenen des Solitärseins. Der an seinen Felsen gekettete Prometheus, Mohammed grübelt in der Wüste, die Meditationen Buddhas, der solitäre Mann am Kreuz. Es gehört zur Tiefe des religiösen Geistes, sich verlassen gefühlt zu haben, selbst von Gott.
Whitehead
Radikalismus entspringt immer einem bewußten oder unbewußten Haß gegen das Bestehende.
Christlicher Radikalismus, weltflüchtiger oder weltverbessernder, kommt aus dem Haß gegen die Schöpfung.
Der Radikale kann Gott seine Schöpfung nicht verzeihen.

Bonhoeffer
Wissenschaft ohne Religion ist lahm,
Religion ohne Wissenschaft ist blind.

Einstein

Glauben Sie nicht, dass man Gott aus der Sicht eines Wissenschaftlers rational beweisen kann? Dann lesen Sie meine Rezension zu <Das Evangelium der Naturwissenschaften> von Dr. Manzel